Schloss Thannegg setzt sich für die Umwelt ein

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Schloss Thannegg - Familie Schrempf
A-8962 Gröbming, Schlossweg 1
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Schloss Thannegg im österreichischen Hotelmagazin 2018

Mittelalterliches Märchenschloss baut auf Konzepte von morgen.
„Wir sind ein kleines Familienhotel, das in bewegten Zeiten versucht, über eine gelebte Nähe zum Einfachen, zur Natur, zum Nachhaltigen und zum Bodenständigen, also zu den wahren Werten des Lebens, als Brücke zu dienen.“...

 
 

Textversion Hotelportrait Hotel Schloss Thannegg in der Lobby, das Magazin der ÖHV

Mittelalterliches Märchenschloss baut auf Konzepte von morgen

Idyllisch inmitten der Schladming-Dachstein-Region liegt das denkmalgeschützte Schloss Thannegg. Das stilvoll zu einem Schlosshotel umgebaute Gebäude steht für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Aus der halbverfallenen Ruine aus dem Jahre 1150 machten

die ortsansässigen „Quereinsteiger“ Ernst Walter und Gerlinde Schrempf in nur drei Jahrzehnten ein gefragtes Hotel, Mitglied des renommierten Verbandes der Schlosshotels und Herrenhäuser. Dank zahlreicher bei der Renovierung verwirklichter nachhaltiger Ideen und Konzepte zählt das 4-Sterne-Haus heute zu den Best-Practice-Beispielen für Energiemanagement in Hotellerie und Gastronomie. Selbst im fernen Japan dient die Anlage bereits als Vorbild und Impulsgeber für Tipps zum umweltfreundlichen Management von Hotelbetrieben.


Vom Bergbauernbub zum Schlossherrn

Niemand dachte seinerzeit daran, das verfallene Gemäuer zu erwerben. Nur Bergbauernbub Ernst, ältester von sieben Kindern, hatte einen festen Glauben daran, wie Schloss Thannegg einmal wieder aussehen könnte. Heimlich erwarb der junge Elektromeister ein Viertel der damals unbewohnten Ruine. Doch die Ausgangslage für die Instandsetzung war denkbar ungünstig. Isolation und außenthermische Sanierungen der meterdicken feuchten Steinmauern waren kaum möglich, da wegen des Denkmalschutzes
die historische Außenansicht nicht verändert werden durfte. Somit konnten die geplanten Energieeinsparungen im Innenbereich nur über technische Maßnahmen und von außen über die Energieversorgung erreicht werden.


Die Visionen des Vaters erfolgreich weiterführen

Vor zwei Jahren übernahm Tochter Katharina, Absolventin der ÖHV-Unternehmer-Akademie, die Geschäftsführung des Vorzeigebetriebs. Die heute 33-jährige Vollblut-Hotelière, die mit ihrem nahezu vollständig aus heimischen Kräften bestehenden Team ein spürbar herzliches Verhältnis zu allen Gästen pflegt, ist durch den Umbau des geschichtsträchtigen Gemäuers und den schrittweisen Aufbau des Hotels geprägt. Angeregt durch die vorausschauende Haltung ihres Vaters steht der sorgsame Einsatz von Energie ganz oben auf ihrer Agenda. „Energieeffizienz ist aktueller denn je. Effizienzsteigerungen und Einsparungen müssen dabei keinesfalls mit Komfortverlust verbunden sein. Ganz im Gegenteil!“, betont sie im Gespräch mit der „lobby“.


„Wir sind ein kleines Familienhotel, das in bewegten Zeiten versucht,
über eine gelebte Nähe zum Einfachen,
zur 
Natur, zum Nachhaltigen und zum Bodenständigen, 
also zu den wahren Werten des Lebens,
als 
Brücke zu dienen.“


„Grauwasser“ sorgt für beste Energiekennzahlen

Ausgeklügelte Konzepte erlauben es, mit nur rund 30 Prozent des Energiebedarfs vergleichbarer Hotels auszukommen. Und dies trotz der meterdicken Steinmauern! Möglich macht dies der intensive Einsatz alternativer Energiequellen.
Eine Hochtemperatur-Wärmepumpe entzieht dem aus Gästeduschen, Bädern und Wäscherei gesammelten „Grauwasser“ Energie zur Warmwasseraufbereitung. Auch aus den Kühlanlagen der Gastronomie wird Abwärme rückgewonnen. Die Ölheizung wurde bereits vor
zehn Jahren durch eine leistungsstarke Grundwasser-Wärmepumpe ersetzt, die mit Ökostrom aus Wasserkraft betrieben wird. „Über eine Abkühlung des aus 40 m Tiefe geförderten Grundwassers von 8 auf 6 Grad heizen wir das ganze Schloss“, erklärt Katharina. Schmunzelnd erzählt dazu der Seniorchef, dass sogar die Körperwärme der Gäste zur alternativen Energiegewinnung beiträgt.
Über Fußboden- und Wandheizungen wird den Räumen Wärme entzogen, was für die Erwärmung des Brauchwassers immerhin mit 100 Watt pro Person zu Buche schlägt. Um die Abwasser-Energie nutzbringend einzusetzen, entschied sich Ernst Schrempf bereits vor 35 Jahren, die Abflussleitungen von Bädern und der Wäscherei getrennt von den WC-Abflüssen zu verlegen. Diese und andere Maßnahmen wurden als „unsinnig“ und er selbst als „Spinner“ abgetan. Doch der Umweltmahner sollte recht behalten.
Dazu ein weiteres Beispiel:
Schon 1985, beim Start der Revitalisierung der Ruine, wurde vorausschauend auf Niedertemperaturheizungen gesetzt. Erst viele Jahre später konnten sie durch den Einsatz von Wärmepumpen ihre unvergleichbare Effizienz beweisen. Ein seit Jahrzehnten aufgelassenes Kleinst-Wasserkraftwerk aus dem Jahre 1912 wurde reaktiviert und dient als wichtige Station des Gäste-Energielehrpfades. Die Investitionen haben sich längst amortisiert, die Einsparungen schlagen betriebswirtschaftlich höchst erfreulich zu Buche. Hier zeigt sich der lange Atem, aber auch das handwerkliche Geschick des Schloss-Pioniers, der sich heute als „Zukunfts-Analyst“ bezeichnet und als Energieeffizienz-und Klimaschutz-Vortragender tätig ist.

Es versteht sich fast von selbst, dass dank innovativer Revitalisierungs-Technik auch die Mauern komplett trockengelegt wurden, was bei einer Anlage mit 850-jähriger Geschichte nicht ganz ohne ist. Gebäudeisolierung und Photovoltaikanlagen sind weitere Pluspunkte.
Zukunftsorientiert ist das Angebot an E-Mobilität. Ladestationen und ein Elektroauto wurden angeschafft, darüber hinaus arbeitet man mit regionalen E-Leihwagenanbietern für die Gäste zusammen.


Vom ölbeheizten Altbau zum nahezu CO2-freien High Tech-Betrieb

Nächster innovativer Meilenstein ist die Errichtung einer umweltfreundlichen Salzwasser-Stromspeicheranlage. Dann fehlen dem Betrieb nur mehr wenige Prozent bis zum „Null CO2-Emissionen“-Gebäude. Die Vorgaben des Pariser Abkommens werden auf
Betriebsebene weit übertroffen. Erfreulich ist das zunehmende und auch buchungsbeeinflussende Klimabewusstsein vieler Gäste. Gemeinsam mit dem Hotel Stadthalle von Michaela Reitterer, welche ebenfalls auf Klimaschutz setzt, zählt das steirische „Öko
Schloss“ 2018 zu den beliebtesten Hotels Österreichs. Dank der zahlreichen Klimapreise und touristischen Awards wurde, unter anderen, die Seinan Gakuin Universität aus Fukuoka auf das Hotel in der Steiermark aufmerksam. Anhand dieses Vorbilds studierten
die Japaner die „Auswirkungen umweltfreundlichen Handelns von Hotelbetrieben“ und holten sich neue Anregungen für ein effizientes Öko-Management in der Ferienhotellerie. 

Kolleginnen und Kollegen rät Ernst Schrempf, die untrüglichen Zeichen zu erkennen und allenfalls noch kurzfristig auf alternative Energien zu setzen, um neben den ökonomischen auch noch die entstehenden Marketingvorteile nutzen zu können: „Noch schweigt die Politik. Aber in wenigen Jahren wird das Verbot der Nutzung aller fossilen Brennstoffe kommen, um die Verpflichtungen des Pariser CO2-Abkommens zu erfüllen“.

„Unsere aktuellen Weichenstellungen betreffen bereits die Jahre um 2050.
Damit wollen wir die Existenzgrundlage für unsere Enkel sichern helfen.
Und die 
Zukunftsgeneration wird unsere
`Öko-Spinnereien´ zu schätzen wissen.“


Gerlinde und Ernst Schrempf erwarben 1984 die
unbewohnte Ruine Thannegg in 8962 Gröbming-Moosheim,
die sie über die Jahre mit sehr viel Eigenleistung
zu einem kleinen 4-Sterne-Schlosshotel
ausbauten. Das Hotel zählt 20 Zimmer, pardon: „20
Klausen, Kemenaten und Gemächer“. Die Gastgeber
(„Ritter zu Thannegg“) laden ihre Gäste ein, am
Schlossleben aktiv als „Schlossherren auf Zeit“ teilzunehmen.
14 Mitarbeiter sorgen unaufdringlich für
ein gemütliches Ambiente. Das früher als Ganzjahres-
und jetzt als 2-Saisonen-Betrieb geführte Haus
kommt auf 180 bis 200 Vollbelegstage, was einer
Bettenauslastung von 72 Prozent entspricht.


 
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