Erholung pur und vor allem gratis mit der Sommercard ...
Wir frühstücken genüsslich auf der Terrasse am Schlossteich in der warmen Morgensonne.
Der Kaffee duftet, das Frühstücksbuffet ist eine Wonne.
Liebe Anita, bitte für mich auch noch ein Rührei mit würzigem Bauernspeck...
Herrlich, ist das schööön, jede Hektik ist uns fern!
Neben dem Tisch plätschert ein Bächlein über einen kleinen Wasserfall, bevor es in den Schlossteich mündet.
So, nun aber doch, auf, zum Schloss-Wanderbus.
Kontrolle: Gute Schuhe, warme Weste, Regenschutz und die "Sommercard".
Mit einer kleinen Gruppe fahren wir mit Ernst über Weissenbach in die Ramsau zur Dachsteinstrasse. Der Schranken an der Mautstelle ist offen. Aha, man bezahlt erst bei der Rückfahrt. So war es letztes Jahr.
Herrlich, über die Dachstein-Panoramastrasse fahren wir zur Gletscherbahn-Talstation.
So, nun bin ich gespannt!
Tatsächlich: Wir zahlen nichts! Meine persönliche Card durch den Scanner und auffi gehts.
1000 m Höhenunterschied, ohne Stütze. Es ist echt ein tolles Gefühl. Links sehen wir in die Südwand, rechts den Stollen durch den Berg und die Einfahrt ins Edelgries.
Ernst erzählt, wie seine Frau Gerlinde im Winter mit den Gästen diese Skitour macht.
Dort oben entlang? Nicht mit mir!
Mir reicht die Gondelfahrt. Es ist eine kleine Überwindung. Aber einmal Dachstein im Jahr muß sein! Noch dazu jetzt, wo die Fahrt durch die Sommercard im Schloss-Arrangement inclusive ist.
Unten war es heiß, hier heroben, auf 2700m, weht uns ein frisches Lüfterl um die Ohren.
Das Panorama ist überwältigend!
Unser Blick schweift im Südosten vom Triglav in Slowenien bis in den Norden zum Böhmerwald.
Der Gletscher blitzt weiss in der Sonne.
Wir schauen über das "ewige Eis" zu unserem Hausberg, dem Stoderzinken.
Davor, im Zirbenwald, zwischen den Felsköpfen ist die mystische "Notgasse", durch diese Schlucht wollen wir am Donnerstag wandern.
Ernst erzählt über die Salz- und Bibelschmuggler, die jahrhundertelang auf diesem Steig über das riesige Dachsteinplateau ihre gefährlichen Transporte durchführten.
Kraft und Energie tanken. Schöner geht es nicht.
Was soll ich euch noch sagen: Hier heroben sind wir alle per "DU" und Maut bezahlten wir auch keine beim Heimfahren.
Alle inklusive mit der Sommercard...
Komm auch Du mit uns wandern...
Einfach herrlich schön:
Wir selbst kommen nun schon seit 12 Jahren ins Schloss, jedesmal verlieben wir uns mehr in dieses Leben in den Ennstaler Bergen. Hier stillen wir unsere Sehnsucht "Zurück zur Natur".
Heute wandern wir mit Ernst durch die "Öfen". Immer entlang des klaren Bergbächleins.
Da, eine Quelle.
Das frische Wasser schmeckt herrlich kühl, aber in einer knappen Stunde gibt es auf der Viehbergalm bei Marianne sicher ein gutes kühles Weizenbier.
Ach herrlich, wir sind da! Die Sonne scheint uns auf die Waden, der Rauch des Herdfeuers vermischt sich mit dem Duft von Kuh Resis samtweichen Stoffwechselendprodukten, und trinken tun wir nun doch Mariannes selbstgemachten naturtrüben Apfelsaft.
Aber zum Essen gibt es die erträumten frische Steirerkrapfen mit dem Steirerkas.
Was gibt es Besseres, dafür gehen wir meilenweit!
Jetzt sind wir noch nicht einmal beim Highlight des Wandertages, beim eiszeitlichen Miesbodensee, und ich ertappe ich mich dabei, wohin wir mit Ernst wohl nächstes Jahr wandern werden.
Wir freuen uns sehr darauf, die Wanderwoche im Schloss gehört zu unserem Jahresablauf
|